La Paz
- Mittwoch, 2. Juli 2008
Besser als gedacht sind wir nach La Paz angekommen. 700 km, mehr als 12 Stunden Fahrt durch die Nacht haben wir schlafend verbracht. Jetzt gehen wir gleich frühstücken und dann erwartet uns die Stadt.
Fotos aus Chile und Erzählung über Grenzübergang in Chile
- Dienstag, 1. Juli 2008
Die Fotos aus Nordchile (Pazifikküste und San Pedro) sowei die Erzählung über den Grenzübergang sind online! Viel Spaß!
Unsere Reise geht weiter nach La Paz. Auf uns wartet eine lange Nacht im Bus.
Sucre
- Freitag, 27. Juni 2008
Wieder nach einer langen Busreise sind wir in Sucre, eine der Hauptstädte Boliviens, angekommen. Wir sind nicht mehr so hoch (2300 m), das Wetter ist endlich ein wenig wärmer und die Landschaften grüner. Gleich nachdem wir in Busbahnhof ausgestiegen sind, kam zu uns (wir sind im Moment 6 Personen) eine Polizisten und fragte wohin wir wollen. Wir wollten ein Taxi bis Hostel nehmen. Sie meinte, dass es im Bahnhof viele Diebe gibt, deswegen wird sie uns bis zur Taxis begleiten.
Wie lange bleiben wir hier wissen wir noch nicht. Am Sonntag finden hier die Wahlen statt und die ganze Stadt soll gelähmt sein – kein öffentlicher Verkehr und keine Taxis fahren.
Bolivien
- Donnerstag, 26. Juni 2008
Nach mehr als einer Woche Aufenthalt in den Wüsten von Chile sind wir am Mittwoch in Bolivien angekommen. Was uns natürlich freut, sind die Preise – nach allgemein teurem Chile und überteurem Touristenmekka San Pedro erscheint Bolivien angenehm billig zu sein.
Da wir uns auf der Höhe von 3600 m befinden, sind die Temeperaturten ziemlich niedrig. Außerdem müssen wir uns an die dünne Luft gewöhnen – bei stärkerer physischer Anstrengung fehlt ein wenig die Luft. Ansonsten sind wir von der Höhenkrankheit nicht betroffen (keine Kopfschmerzen u.ä.). Gegen die Höhenkrankheit soroche wird hier der Coca-Tee empfohlen, was wir auch prophylaktischerweise ausprobiert haben. Dieser Tee schmeckt wie eine Mischung von Mate und grünem Tee.
Am Freitag fahren wir mit ein Paar neuen Freunden nach Sucre.
Neue Erzählung über Patagonien
- Dienstag, 24. Juni 2008
Neue Erzählung über unsere Zeit in Patagonien ist online. Viel Spaß beim Lesen. Wir bewegen uns langsam Richtung Bolivien.
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Kurze Erzählung aus Argentinien
- Donnerstag, 19. Juni 2008
Kamera, Autostop, Iquique
- Mittwoch, 18. Juni 2008
Mehr zufällig als geplant sind wir ganz im Norden von Chile gelandet - in der "faulen" Stadt Iquique. ("Ique-ique" übersetzt aus Aymara-Sprache heißt "Faulheit"). Bis hier war Autostop einfach hervorragend - die Autos hielten schell an und nahmen uns für längere Strecken mit. So sind wir sehr schnell bis Antofagasta angekommen - einer teueren Hafenstadt, von wo das Kupfer aus zahlreichen Minen der Gegend verschifft wird.
Während der Abreise aus der Stadt haben wir bemerkt, dass unsere Fotokamera kaputt gegangen ist! Wir konnten keine Fotos mehr machen! Sie ist kurz zuvor vom Bett auf dem Boden gefallen. Dieses Problem mussten wir möglichst schnell lösen - es wäre viel zu Schade keine Fotos aus hiesigen Wüsten zu haben. Ganz zufällig (eigentlich ohne wirklich anzuhalten) ist uns ein großer LKW angehalten, der bis ganz Norden fuhr. Das war zwar nicht unser ursprüngliches Ziel, wir beschlossen aber mit ihm bis Iquique zu fahren. Der Grund war eine freie Handelszone in Iquique, wo man angeblich die Waren viel billiger kaufen kann, da sie dort von der Mehrwertsteuer befreit sind. Wir wollten das nutzen und gegebenenfalls eine neue Kamera kaufen. Wie es sein muss, wir machten diesen langen Weg völlig umsonst (was die Kamera betrifft). Die Kamera hatte nur ein kleines mechanisches Problem. Domas besorgte ein Paar Werkzeuge und konnte die Kamera reparieren. Natürlich nach dem Murphy-Gesetz sollte man die ganze Kamera ausschrauben, um zu verstehen, dass es völlig unnötig war - man musste nur Objektiv öffnen (2 Schrauben anstatt 20) und die Sache war erledigt.
Wegen der Stadt hat sich aber gelohnt hierher zu kommen. Eine warme bunte Stadt mit langen Palmenalleen und einer schönen Pazifikküste. In Kürze fahren wir nach Calama und San Pedro de Atacama - eine Stadt und ein Dorf in der Wüste mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten.